HPV-Impfung

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine dauerhafte Infektion mit bestimmten Hoch-Risiko-HPV-Typen maßgeblich an der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen beteiligt ist. Dabei werden in Europa ca. 70% der Gebärmutterhalsfälle durch die Hochrisiko- HPV-Typen 16 und 18 verursacht.

Ferner können die HPV-Viren andere Krebsarten des unteren Genitaltraktes  (Scheide, Scheideneingang und After)begünstigen.

Die HPV-Typen 6 und 11 sind für die weit verbreiteten Feigwarzen verantwortlich.

Die HPV-Impfung dient dem Schutz vor den Hochrisiko-Virustypen 16 und 18 und den Typen 6 und 11.

In Australien ist seit der Einführung der HPV-Impfung als "Schulimpfung" die Infektionsrate der obengenannten HPV-Typen bei jungen Mädchen  um 77 % zurückgegangen.

Die Neuerkrankungen von Gebärmutterhalskrebsvorstufen (CIN II) und Feigwarzen bei jungen Mädchen gingen um 47% bzw. 90% zurück! (Rückgang der Feigwarzen in Dänemark um 89%).

Die Impfung schützt vor durch HPV 16 und 18 verursachten Gebärmutterhalskrebs zu 96,9 % und vor Feigwarzen durch HPV 6 und 11 zu 99%.

Ihr Nutzen: Frauen haben die Chance, sich vor Gebärmutterhalskrebs zu schützen.

Wichtiger Hinweis!

Auch gegen HPV geimpfte Frauen müssen regelmäßig zur Krebsvorsorgeuntersuchung gehen, da sich die Impfung nicht gegen alle krebsauslösende (onkogene) Viren richtet.

Bei geimpften Frauen ist die Wahrscheinlichkeit für auffällige Befunde jedoch viel geringer als bei ungeimpften Frauen.